Bedeutung des Vornamens Danil

Mögliche Schreibweisen des Namens

Bei der Schreibweise des Vornamens Danil handelt es sich um eine von diversen möglichen Versionen. Sehr häufig sieht man auch die Schreibweise Daniel und etwas seltener Daniil. Als Cosename wird auch häufig statt Danil die Bezeichnung Danny verwendet. Es gibt auch eine weibliche Form dieses Namens, nämlich Daniela. Auch der Name Dana ist eine weibliche Version des männlichen Namens.

Der Ursprung des Namens

Der Name Danil kommt aus dem hebräischen und altorientalischen Sprachraum. Es gab auch einen Propheten namens Daniel, bei dem die biblische Schreibweise allerdings eine der abgewandelten Formen ist. Aramäisch wird der Name aus der dort üblichen Schreibweise übersetzt Daniyyel geschrieben. Es gibt unterschiedliche Schreibweisen des Namens auch in sehr vielen anderen Formen im semitischen Sprachraum, wo dieser Name besonders beliebt ist. Manche Namensforscher sagen aber auch, der Ursprung des Namens Danil sei eher im russischen oder slawischen Sprachraum zu suchen.

Die Bedeutung des Namens

Da es sich bei dem Namen Danil um einen typischen Namen mit biblischem Ursprung handelt, ist seine Bedeutung häufig mit „Gott ist mein Richter“ festgelegt worden. Man findet auch die Übersetzung „Gott hat Recht gesprochen“ für diesen Namen. Im Hebräischen heißen wörtlich übersetzt die Silbe dan „der Richter“ und die Silbe el „der mächtige Gott“. Deshalb wird auch zuweilen als Übersetzung für die Bedeutung des Namens „Gott ist mächtig“ gewählt.

Wie beliebt ist der Name?

Die Schreibweise Danil ist im deutschen Sprachraum eher selten zu finden. In einer anderen Schreibweise ist dieser Name allerdings lange Zeit so beliebt gewesen, dass er sogar unter den 10 beliebtesten Jungennamen zu finden war, nämlich in der Schreibweise Daniel. Ca. 1945 tauchte der Vorname Daniel in der Beliebtheitsskala der oft verwendeten Jungennamen in Deutschland erstmalig in einer Statistik auf. Im Jahr 1959 schaffte es der Name bereits auf Platz 75. Platz 38 konnte der Name Daniel im Jahr 1969 verzeichnen. In der Zeit von 1977 bis 1997 war der Name Daniel, aber nicht die Schreibweise nur mit dem i, so beliebt, dass dieser Name laufend unter den ersten 10 beliebtesten Jungennamen in Deutschland zu finden war. Danach fiel der Name Daniel in der Beliebtheitsskala der Jungennamen allmählich wieder ab und liegt momentan noch unter den 50 beliebtesten Jungennamen in Deutschland. Es handelt sich dabei aber wie gesagt um die Schreibweise Daniel. Die Schreibweise mit nur einem i ist seltener zu finden.

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