Das Familienzimmer – Ein Ort für Jung und Alt

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Wenngleich die Bezeichnung „Familienzimmer“ vor allem im Hotelgewerbe Verwendung findet, kann sie doch auch für das Wohnzimmer zu Hause stehen. Ist das Wohnzimmer doch einer der wenigen Räume im Haus oder in der Wohnung, die von der gesamten Familie genutzt werden. Demzufolge muss die Einrichtung des Familienzimmers auch ausnahmslos jedem einzelnen Familienmitglied gerecht werden, weshalb sie nach einer gewissen Planung sowie einer unvoreingenommenen Kompromissbereitschaft verlangt. Das gilt vor allem dann, wenn sich das Familienzimmer in einem sogenannten Mehrgenerationenhaus befindet und somit nicht nur von den Eltern und ihren Kindern, sondern auch von den Großeltern genutzt wird.

Vor allem anderen kommt die Zweckmäßigkeit

Selbstverständlich ist es wichtig, dass das Familienzimmer möglichst wohnlich ist. Immerhin ist es ja das Wohnzimmer. Allerdings gilt zu bedenken, dass das Familienzimmer nicht bloß für gemütliche oder gesellige Stunden im Kreis der Familie da ist, sondern von den Kindern zum Beispiel auch für die Hausaufgaben, das Basteln sowie Spielen und von den Erwachsenen unter anderem für das Musikhören, Fernsehen sowie Lesen und unter Umständen auch für die familieninterne Buchführung oder den Schriftverkehr mit Versicherungen, Energieanbietern, Krankenkassen und dergleichen mehr genutzt wird. Vielleicht soll das Familienzimmer dem Vater oder der Mutter zudem als Arbeitszimmer dienen. Ungeachtet dessen dient das Familienzimmer häufig als Esszimmer oder als provisorisches Gästezimmer. Folglich ist es unsagbar wichtig, bei der Planung der Familienzimmereinrichtung in erster Linie auf die Zweckmäßigkeit und erst dann auf die Gemütlichkeit zu achten.

Ordnung ist das halbe Leben

In Anbetracht dessen, dass das Familienzimmer ein Mehrzweckraum ist, der von mehreren Personen genutzt wird, scheint das Chaos geradezu vorprogrammiert zu sein. Es sei denn, dass das Zimmer von vornherein in bestimmte Bereiche eingeteilt wird. So sollte zum Beispiel den Kindern, zusätzlich zur Kinderzimmereinrichtung, unbedingt ausreichend Stauraum für all ihre Spielsachen, Bastelutensilien sowie Comics oder Bücher und dergleichen mehr eingeräumt werden.

Eine repräsentative Einrichtung, die Jung und Alt anspricht

Sobald alle essenziellen Fragen in Bezug auf die Zweckmäßigkeit und die Raumaufteilung geklärt sind, kann mit der optischen Gestaltung des Familienzimmers begonnen werden. Selbstverständlich gehört hierzu auch eine schöne Deckoration, die das Zimmer erst richtig gemütlich macht. In Hinblick auf die Kinder dürfen hierfür selbstverständlich gerne auch flippige Accessoires genutzt werden. Allerdings müssen in diesem Zusammenhang gleich zwei Punkte angemerkt werden. Der erste Punkt ist der, dass das Familienzimmer für gewöhnlich der Raum ist, in dem Gäste empfangen werden, weshalb die Einrichtung einen repräsentativen Charakter haben sollte. Außerdem darf das Zimmer schon aufgrund der Zweckmäßigkeit nicht zu sehr mit Accessoires überladen werden.

Die Familienzimmereinrichtung befindet sich im steten Wandel

Da sich zumindest die Interessen der Kinder im Laufe der Jahre fortlaufend ändern dürften, sollte das Einrichten eines Familienzimmers als fließender Prozess betrachtet werden, der nie wirklich abgeschlossen ist.

 

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