Fettfrei kochen

Immer mehr Menschen achten auf die eigene Ernährung und versuchen bewusst gesund zu essen. Dies geschieht natürlich zum einen aus Rücksicht auf die Umwelt, als auf auf die Gesundheit und natürlich auf die eigene Figur. Jedoch ist es oft nicht gerade allzu offensichtlich welche Lebensmittel Fett enthalten und wie diese zubereitet wurden. Hier wollen wir nun zunächst klären, wieso es sich lohnt fettfrei zu kochen und wie man dies am besten umsetzt.

Wieso sollte man fettfrei kochen?

Zwar ist Fett auch wichtig für den eigenen Körper, da es als Energielieferant benötigt wird, doch übermäßige Mengen können auch starke Beschwerden und Krankheiten verursachen. Die Folgen von langfristig, zum hohem Fettverzehr kann zu Diabetes, Herz- Kreislauferkrankungen und sogar bis zum Herzinfarkt führen. Neben diesen Erkrankungen führt zu viel Fett natürlich auch zu Übergewicht. Übergewicht belastet sowohl seelisch als auch körperlich. Ob Sie übergewichtig sind kann man etwa mit einem BMI-Rechner gut einschätzen. Man fühlt sich unwohl und verliert an Selbstbewusstsein. Zudem wird der Körper zusätzlich belastet und selbst bei kleinen Tätigkeiten kommt man schnell aus der Puste und kann nicht mit anderen mithalten.
Man kann also durchaus Fette zu sich nehmen, doch man sollten gerade beim Kochen und der Zubereitung unnötige Fette vermeiden.

 

 

Wie kann man fettfrei kochen?

Generell sollte erwähnt werden, dass man bei Gerichten aus dem Tiefkühlfach nicht sagen kann, ob diese besonders fettarm oder fettfrei zubereitet wurden. Meist sollte man eher vom Gegenteil ausgehen und daher fertige Gerichte vermeiden, wenn man seinen Fettverzehr minimieren will. Daher sollte man alle Gerichte so gut es geht selbst zubereiten und darauf achten kein oder möglichst wenig Fett beim Kochen zu nutzen.
Hier wollen wir nun konkrete Tipps geben wie man leicht fettfrei kochen kann.
Zunächst sollte man drauf achten keine fettigen Saucen zu nutzen. So kann man anstatt von Sahne und Butter auch Joghurt und Milch als Ersatz nutzen. Auch eine Gemüsebrühe kann als Alternative zu einer fettigen Sauce dienen. Zudem sollte man zum Binden einer Sauce kein Mehl nutzen, sondern eher zu Maisstärke greifen, da man so eine fettige Sauce vermeiden kann. Ähnliches gilt für die berühmte Mehlschwitze, die durch Butter und Mehr erzeugt wird. Auch diese kann man wunderbar durch Maisstärke ersetzen und so fettfrei kochen.
Desweiteren sollte man so gut es geht auf Fett beim Braten verzichten. So ist es grad mit Pfannen, die eine Antihaftbeschichtungen haben, möglich Fleisch, Fisch und Gemüse zu braten ohne das etwas anbrennt. Natürlich braucht man zunächst eine solche Pfanne, doch die Preise für diese sind recht niedrig. Will man die Zeit überbrücken, sollte man eher auf Olivenöl setzen und anstatt von Butterschmalz auf pflanzliche Fette in kleinen Maßen setzen.
Auch sollte man versuchen komplett auf Frittieren zu verzichten. So kann man die meisten Gerichte, die man normalerweise in der Pfanne frittiert oder in einer Fritteuse zubereitet, auch im Backofen völlig ohne den Zusatz von Fett backen.

Für ein ein fettfreies Kochen bietet sich zudem die Nutzung eines Dampfgargerätes an. So kann man vor allem Gemüse, aber auch Beilagen wie Kartoffeln, Reis und teils auch Fleisch völlig fettfrei garen.

Hält man sich an diese einfach Tipps beim Kochen, dann ist es wirklich ein leichtes den Fettverzehr stark zu reduzieren und in den meisten Fällen muss der Geschmack nicht eingebüßt werden. Natürlich bedarf es auch gewissen Utensilien im Haushalt, doch die Anschaffung der genannten Geräte lohnt sich durchaus, wenn man fettfrei kochen will.
Es ist durchaus empfehlenswert diese Tipps umzusetzen, da man so weniger Kalorien zu sich nimmt und es auch bald auf der Waage merken wird, was für einen Unterschied solche kleinen Maßnahmen machen.
Natürlich muss man gerade bei einer fettarmen Ernährung auch auf die gekauften Lebensmittel achten und sollte sich am besten von Fertiggerichten fernhalten, da diese meist sehr viel Fett enthalten.

Fettfrei kochen