So finden Sie die richtige Babygröße

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Wie finde ich die richtige Babygröße?

Die erste Botschaft, die stolze Mütter und Väter in die Welt hinaus posaunen, betrifft Gewicht und Größe des Babys. Auch in den folgenden Monaten stehen diese beiden Maße im Zentrum aller Gespräche. Eines ist sicher: Nie wächst ein Menschenkind schneller und nimmt mehr an Gewicht zu als im ersten Lebensjahr. Dieser Umstand macht es schwer, beim Kauf von Babybekleidung die richtige Größe zu finden. Besonders, wenn man bereits vor der Geburt einen Strampler kaufen möchte, hat man Probleme bei der Größenentscheidung. Kauft man den Strampler größer, muss das Baby erst hineinwachsen. Kauft man die winzigste Größe, ist Baby vielleicht zu groß, wenn es endlich das Licht der Welt erblickt hat.

Pi mal Daumen

Mit dieser nicht ganz ernst gemeinten Messformel ist gemeint, dass man über den Daumen gepeilte Schätzwerte nehmen muss. Doch im Prinzip ist das Problem der Kleidergrößen bei Babys nicht viel größer als bei uns. Schwierig wird lediglich das Messen eines vergnügt strampelnden Kindes. Am leichtesten misst man die Größe mit dem Maßband, wenn das Baby schläft. Nun hat man zwar eine einigermaßen stimmige Zentimeterangabe – aber die Kleidergrößen bei Babykleidung (Link) richten sich nicht immer danach. Manchmal geben die Hersteller auch an, bis zu welchem Alter dem Neugeborenen die Kleidung passen soll. Jedem ist klar, dass die Wahl von Babybekleidung nach diesem Kriterium riskant ist. Baby eins hat 3,9 Kilo Geburtsgewicht und Baby zwei nur 2,7. Es steht zu erwarten, dass sie auch im Alter von neun Monaten noch unterschiedliches „Format“ haben. Die Zentimeterangabe, umgerechnet in eine Kleidergröße, ist der verlässlichere Messwert vor dem Kauf eines Stramplers, Höschens oder Hemdchens.

Länge mal Breite plus Zuwachsfaktor

Viele Onlinehändler bieten heute Maßtabellen, die auch für Kinder nutzbar sind. Definierende Eckdaten für die richtige Kleidergröße sind

– die Länge des Körpers
– die Brustweite
– der Taillenumfang
– der Hüftumfang
– bei Hosen auch die Schrittlänge
– und die innen gemessene Beinlänge

Scrollt man bei einer aufgeschlagenen Kinder- und Baby-Maßtabelle nach unten, findet sich dort oft eine Tabelle speziell für Babys, an die man sich halten kann. Sie geht nach Lebensalter vor, aber man hat ja eigene Messwerte zum Vergleich. Dass diese regelmäßig aktualisiert werden müssen, versteht sich. Das Wachstum Neugeborener geht so schnell von Statten, dass man zusehen kann.

Sind so kleine Füße…

Müssen Babys schon Schuhe tragen, nur weil sie so niedlich sind? Die Antwort lautet nein. Solange das Baby nicht laufen möchte, verbieten sich feste Schuhe sogar. Viele Tanten und Mütter schenken bereits die ersten Schühchen, wenn das Kleinkind auf dem Boden herumzurobben beginnt. Man kann das ja auch verstehen. Beim Betrachten winziger Sneaker oder Lederschuhe geht einem das Herz automatisch auf. Die kleinen Babyfüße entwickeln sich allerdings am besten, wenn sie möglichst lange barfuß bleiben. Dies fördert die Entwicklung gesunder Fußmuskeln. Auch die ersten tastenden Schritte ins Leben geht das Kleinkind an Papas Hand am Besten barfuß. Lediglich weiche Babyschühchen ohne feste Sohle sind ab dem Krabbelalter erlaubt. Eine Größentabelle zur Orientierung findet sich jederzeit im Internet. Ganz so einfach ist es aber doch nicht. Zum einen fallen auch Lauflernschuhe verschieden breit aus. Schuhgrößen werden deshalb in schmale, mittelweite und weite Kinderschuhe unterschieden. Zum zweiten ist die Sache mit dem berühmten „Daumenbreit“ Platz nach vorne hin kritisch zu sehen. Auch Kinderfüße können unterschiedlich lang sein. Der Daumenbreit muss also am längeren Babyfuß gemessen werden. Trotzdem sollte man durch Anprobieren feststellen, ob der Lauflernschuh nicht doch zu locker am Fuß sitzt. Babyschuhe müssen rundherum weich sein. Auch die Laufsohle muss sich leicht biegen und seitlich verdrehen lassen.

 

Babyschuhe selbst häkeln

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